02.12.2020

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Die letzten Tage waren etwas intensiver. Der Phase des Vollmondes hat mich 3 Tage lang abends relativ lang wach gehalten, was kurze Nächte und Schlaflosigkeit mit sich brachte. Ganz normal um die Tage des Vollmondes, gleichzeitig laufe ich mit meinem eigenen Rhythmus um 180° versetzt zum universellen Zyklus und dann ist es auf der eigenen Energieskala schon spürbar, zumindest in diesen Tagen. 

Nichtsdestotrotz die Tage sind überstanden und jetzt profitiere ich von beiden Phasen, nämlich der Umsetzungskraft und gleichzeitig der verstärkten Kreativität. Dadurch entstehen nicht nur Ideen, sie nehmen auch direkt Form an. Trotzdem muss ich immer wieder aufpassen, denn meine Herausforderung seit jeher ist es, Themen und Aktionen in den richtigen Zeitraum zu setzen. Oft überfordert ich Menschen mit Ideen, weil es einfach (noch) nicht der richtige Zeitraum ist, wodurch ich dann wieder frustriert werde. Das Zyklische hilft mir hierbei, die Phasen richtiger einzuschätzen und gleichzeitig Ideen nicht unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie vermeintlich schlecht sind.

Gestern konnte ich bei zwei meiner Unternehmenskolleginnen (Malish) an einem ihrer Live-Interviews mit dabei sein und der Interviewgast (auch Unternehmer) hat ein gutes Statement gebracht "Leave your ego at the door". Er hat das auf das Business bezogen. Ich bin davon überzeugt, dass wir das Ego überhaupt zur Seite schieben sollten, denn es ist da, um uns selbst dabei zu unterstützen, den größten Nutzen erzielen. Dabei gibt es immer Gewinner und Verlierer. Aber muss das wirklich so sein? Ich will an eine Welt glauben, in der alle gleichermaßen wachsen können. Ich weiss, dass es geht und möglich ist - alleine durch unsere Arbeit mit den Potenzialen. Wir arbeiten mit unseren Überzeugungen und Angeboten daran, genau diese Welt sichtbar zu machen.

Das andere was spannend an dem Interview war, dass sie sich in diesem Jahr auch darauf konzentriert hatten, intern die Weichen zu stellen und sich mit neuen Angeboten auf nach der Pandemie vorzubereiten. Finanziell ein Disaster, dafür ein Jahr internen Wachstums und Entwicklung. Genauso war es auch bei uns. Es ist schön, wenn andere einfach auch so offen darüber sprechen. Bis März waren wir auch nur in Teilbereichen mit unseren Angeboten unterwegs. Jetzt, Ende des Jahres, haben wir nicht nur mehrere Säulen geschaffen sondern konnten die Angebotspaletten so aufbauen, dass sich nun jede Säule mit den anderen verknüpfen lässt. Wir haben, das kommt mir gerade, ganze Erlebniswelten geschaffen. Das spannende und natürlich auch herausfordernde wird es nun, diese auch nach draussen zu kommunizieren, ohne die Menschen dabei zu überfahren und überrumpeln.

Business ist eine Abenteuerreise

Und genau dazu passt der Gedanke, den ich heute morgen nach dem Aufwachen hatte: Es geht eigentlich um Abenteuerreisen. Ich erinnerte mich an die Trickfilme mit Helden und ihren Abenteuerreisen. Sie machten sich auf mit einer Mission auf, gewollt oder ungewollt, wussten nicht, was auf sie zukam und meisterten ihre Herausforderungen. Genauso ist es doch bei uns mit unseren Unternehmen. Als Unternehmerin habe ich einen Gedanken/Vision/Ziel und vor mir wartet eine unbekannte Welt, denn auch wenn ich meine Umgebung kenne, weiss ich nicht wer oder was mir mit diesem neuen Gedanken, etc begegnet. Es warten täglich Überraschungen, ob sie uns gewogen sind oder uns herausfordern. Wir sind auf Abenteuerreisen. Und jedes Abenteuer stoßt wiederum neue an, so dass wir im Grunde immer in Bewegung bleiben. 

Das passt wunderbar zu dem Zyklusgedanken. Auch hier kommen die Dinge nie zu einem Ende, sie bewegen sich weiter in unterschiedlichen Formen und Gegebenheiten, doch es ist eine stetige Weiterentwicklung. Spannende Gedanken, die ich für den Moment sacken lassen werde...



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