Tagebuch

12.02.2021

Bewegung liegt seit diesem Monat wirklich in der Luft. Gefühlt hat keiner mehr Lust abzuwarten, sondern die Chancen und Möglichkeiten zu nutzen, die unter den aktuellen Umständen einfach möglich sind. Der Austausch und das Miteinander kommt wieder mehr an die Oberfläche. Der Februar gilt auch als ein Monat der Schöpfung und das merke ich auch in meiner Arbeit und auch der Zusammenarbeit mit Kunden, Bewerber:innen, mit Kooperationspartnern und auch bei Webinaren und Trainings. Es ist schön, nach der langen Phase der Zurückhaltung im letzten Jahr die Dynamik auch im Aussen wieder wahrzunehmen.

Neumond - Schöpfungsphase des Monats

Gestern war Neumond, ein leerer frischer Mond. Diese Leere war für mich gestern echt spürbar. Im guten, wie im unguten Gefühl. Ungut, weil ich sich durch die Leere Traurigkeit breit machte. Obwohl Trauer ein Indiz dafür ist, dass etwas losgelassen werden möchte, was mir selbst nicht mehr dienlich ist. Dieser Traurigkeit habe ich dann gestern Abend Raum gegeben, verbunden mit meinem Neumondritual, dass ich immer mache. Eine Wunschliste mit Schöpfungen, die ich in dem kommenden Monat gerne bewusst verankern möchte. Und prompt gemacht, zeigten sich heute bereits die ersten Ergebnisse aus dieser Schöpfungsliste. Die positive und bewusste Entleerung meines Systems, um für das Platz zu schaffen, was aktuell gesehen und seinen Platz bekommen möchte. Wenn es dann noch mit direkten Aufträgen zusammenhängt, umso schöner :-).

Nach dieser Woche ist bereits wieder so viel geschehen, dass ich im Grunde eine Woche für die Nachbearbeitung und Umsetzung bräuchte, um auf einem guten Stand weiterzumachen. Und die Schöpfungswoche, die bei mir meist kreativ ausfällt, hat erst begonnen...

Alte Bekannte

Schön war, dass ich mit einer Netzwerkkollegin diese Woche nach 1,5 Jahre wieder sprechen konnte. Irgendwie hatten wir uns aus den Augen verloren bzw. gemerkt, dass jede von uns noch eigene Themen zu bearbeiten hatte, bevor wir den Weg nun wieder gemeinsam weitergehen. Gerade erinnere ich mich an die Minigeschichte, die ich von einer Bekannten für eines meiner ersten Bücher bekommen habe, nämlich dass das Leben wie eine Zugfahrt ist, in der Menschen zu- und wieder aussteigen. Und das passiert immer dann, wenn sie gerade zu unserem Leben passen. Wenn wir gemeinsam etwas erleben oder auch von einander lernen sollen. Auch hier trifft das Zu- und das Loslassen eine große Rolle. Alles fließt eben. Den Gedanken finde ich gerade wieder sehr spannend: das Zyklische findet sich überall wieder.

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01.02.2021

Der Januar war geprägt von innerer und äußerer Unruhe, von Zurückhaltung und gleichzeitiger Aufbruchsstimmung. Für mich hat sich ganz klar das "sowohl als auch" gezeigt. Egal wo ich hinblickte, es wurde immer beides sichtbar. Und das ist auch ein wichtiger Aspekt, der uns aus meiner Sicht grundsätzlich bewusst werden sollte. Es gibt mehr als eine "Wahrheit". Das Gesamtbild ist das entscheidende, also die überlappenden Momente. Darin liegen die Gemeinsamkeiten, die gemeinsamen Ankerpunkte, von denen aus sich dann wieder jeder frei bewegen kann. Wenn wir das begreifen, wird vieles leichter.

Für mich selbst war der Januar wie vorab gefühlt und gleichzeitig mit Überraschungsmomenten, für die ich heute extrem dankbar bin. Mein Ursprungsfeuer konnte ich neu entzünden, was mir einen Teil meiner inneren Kraft zurückgebracht hat, die mir enormen Schub und vor allem Ausdauer bringt. Nachhaltige Ausdauer mit Substanz, mit dem gleichzeitigen Fokus auf meine Bedürfnisse.

Doch was bringt der aktuelle Monat Februar?

Gefühlt liegt Bewegung in der Luft. Bewegung auf allen Ebenen und auch in alle Richtungen: geistig, emotional, körperlich. Auch wenn die Einschränkungen im Aussen das Gegenteil besagen, wird es wichtig in die eigenen Kraft zu gehen und sich von dem anleiten zu lassen, was sich aus dem Inneren heraus zeigt. Leichtigkeit liegt in der Luft, sie wahrzunehmen, ist die Herausforderung. 

Unternehmerisch uns wirtschaftlich fühlt es sich an wie in einem Bienenstock, es summt und brummt und der Aktivitätsgrad steigt an.  Gefühlt in beide Richtungen: wieder aktiv zu werden oder auch das Ende herbeizuführen. Entscheidungen mit Bedacht zu treffen, ohne überstürzt zu handeln. Wir sind jahreszeitentechnisch noch in der Schöpfungsphase, was wir nicht vergessen dürfen. Trotz zunehmender Aktivität gilt gleichzeitig: "In der Ruhe liegt die Kraft."

Meines Erachtens wird es insgesamt ein spannender Monat für alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche und wir werden mit einigen Überraschungen treffen dürfen.

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30.01.2021

Die letzten beiden Wochen hatten es in sich und rückblickend betrachtet hatte ich mich, unbewusster Weise, selbst aus dem natürlichen Fluss herauskatapultiert und bin den linearen Strukturen gefolgt. Angetrieben von dem Wechsel in den neuen Gang, von anderen Unternehmenskollegen um mich herum, die nur davon gesprochen haben, was sie alles umsetzen, habe ich mich selbst in das Funktionsrad gesteckt und dabei meine eigenen Bedürfnisse vernachlässigt. 

Mein Körper sendete mir dann vermehrt Signale, die ich dann trotz Funktionsmodus nicht mehr unbeachtet ließ. Innehalten, durchatmen: doch der Versuch in meine eigenen Tiefen einzutauchen fiel mir in dem Moment schwer. Da erkannte ich, dass ich zwar geglaubt hatte, ich folge gerade meinem Herzensweg, tat es jedoch nicht. Mein Ego hatte die Oberhand. Also zurück auf Anfang. In meine Herzensverbindung. Spazieren, erden, Meditation und mir wurde klar, dass ich ein wichtiges Thema einfach ausgeblendet hatte - schon seit längerem. Ich hatte die innere Stimme meiner Sorgen und Ängste immer wieder weggeschoben und nicht mehr zugehört. Frustgefühle, wie "Warum tue ich mir das alles an", als lapidar angetan und dem Krisenmodus im Aussen zugeschoben. Dabei habe ich nicht gemerkt, dass ich durch meine Nichtbeachtung mein eigenes Motivations- und Antriebsfeuer ausgehen hab lassen.

Ego vs. Flow

Kleiner Schockmoment und gleichzeitig war ich froh, dass meine unterschiedlichen Sprach- und Kommunikationsebenen den Weg in mein Bewusstsein finden, damit ich auch wieder auf den rechten Weg zurückkomme. Denn es haben sich noch weitere essenzielle Fragen herausgestellt, die ich für mich nun in mehreren Schritte beantworten kann. Hätte ich dieses natürliche Flowanker nicht für mich, wäre ich mittelfristig in eine große Demotivationsspirale, bis vielleicht sogar zu einem Burnout, hineingerutscht, aus der es länger gebrauchte hätte wieder herauszukommen.

Auch wenn es banal klingt, die Stimmen, die sich durch Gedanken und Stimmungsblitze bei uns zeigen, sind so wichtig. Und dabei gilt es sie auch tatsächlich wahrzunehmen- und vor allem auch ernst zu nehmen. Es war mir wieder eine Lehre, alles aufzunehmen, wenn mein Ego versucht es wegzuschieben. Es ist einfach ein ständiger Prozess, und egal wie weit man es bereits schon geschafft hat, bisheriger Erfolg ist kein Garant für die Zukunft. Deshalb ist es so wichtig dranzubleiben, in Demut immer wieder einen Schritt vor den anderen zu setzen und nie zu glauben, dass man sowieso schon alles weiss und automatisch alles richtig macht.

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13.01.2021

Die ersten beiden Wochen sind gelaufen, zum heutigen Neumond beginnt auch wieder die Schöpfungsphase, was sich heute schon in einer kreativen Produktivität gezeigt hat: Erstellung von Whitepapern, Newslettern, Videoaufnahme, Kreation eines neuen Podcasts inkl. Umsetzung und Veröffentlichung. Bin gespannt, was sich die nächsten Tage noch an Kreativität zeigt, denn auch die kosmischen Energien unterstützen diese Prozesse gerade zusätzlich.

Die Woche davor bereits hoher Umsetzungsfokus und gefühlt schon mitten im Jahr als erst am Anfang. Alle neu geschaffenen Projekte des letzten Jahres schalten nun in den nächsten Gang bzw. kommen in die nächsten Phase, was auch bedeutet, dass ich für mich in diesen Bereichen neue Routinen schaffen darf, damit auch hier ein Flow entstehen kann. Wie genau, wird sich in den nächsten Tagen/Wochen noch zeigen. Die Aufgaben und Doings müssen sich entwickeln: ausprobieren, anpassen und schauen, wie es mit dem natürlichen Flow und den zyklischen Phasen am besten zusammenpasst.

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05.01.2021

Heute war ich richtig schockiert. Eine Tatsache, die mir aufgrund meiner Empathyconomics®-Kenntnisse bereits bewusst war, wurde mir trotzdem heute nochmal so richtig vor Augen geführt. Beim Empathyconomics®-Gedanken geht es darum, dass wir alle zusammen wachsen können, ohne das Erleiden von Verlusten. Auch Ressourcenschonung und Leichtigkeit bilden die Basis dafür. Genau das Gegenteil habe ich heute wieder erfahren dürfen. 

Ich bin ein begeisterter Harry Potter Fan und habe auch das Online-Handspiel dazu für mich entdeckt. Es macht wirklich Spaß. Dabei gibt es auch so kleine Games / Wettbewerbe zwischendurch, die ich zwar mitmache, aber es nicht bewusst darauf anlege, wirklich zu "gewinnen", da mir dafür die Zeit auch zu schade ist. In den Tagen zwischen den Feiertagen habe ich mich doch daran gewagt, um es einmal gesehen zu haben. Am Ende war ich schockiert und gleichzeitig wurde mir wieder bewusst, was wir uns tagtäglich im Business bzw. im Berufsumfeld antun.

Aber zur Story: es gibt mehrere Punkte, die man alle im Spiel durch das Erledigen von Aufgaben erreichen kann. Dafür bekommt man Punkte. Erreicht man mit diesen Punkten noch ein bestimmtes Muster auf dem quadratischen Feld, in dem sie angeordnet sind, bekommt man weitere Bonuspunkte. Sobald ein Muster fertig ist, kann man wieder erneut Punkte sammeln Je nachdem, wie viele Durchläuft man schafft, um so mehr Punkte kann man erreichen. Derjenige, der nach Ablauf der Zeit die meisten Punkte hat, hat gewonnen. Soweit so gut, und ein ganz normaler Vorgang, der für unsere normale Realität nichts besonderes ist. 

Doch nach diesem Mini-Spiel, wo ich es darauf angelegt hatte, zu gewinnen, hatte ich noch nie so viel verloren. 

Wenn ich auf meine Weise spiele, fliesst Energie in alle Bereiche in aufgewogenem Zustand. Die Fähigkeiten steigen dabei, die Freundschaftspunkte, Edelsteine, die man als zusätzliche Belohnungen bekommt und noch vieles mehr. Alles fliesst und wächst. Der Fokus nur auf das eine, was sich über alles andere gestellt hatte in dem Moment bzw. in dem "Spielzeitraum", hat mir zwar den Sieg gebracht, aber alles andere habe ich um das Vielfache verloren. Meine Ressourcen waren aufgebraucht, ich musste Ressourcen einsetzen um andere Ressourcen zu bekommen, ich musste alles zeitlich genau taktieren, um den bestmöglichen Nutzen daraus zu ziehen. Das war anstrengend, hat mich Schlaf und sehr viele meiner bereits verdienten Ressourcen gekostet. Mein Ziel hatte ich erreicht, nur zu welchem Preis.

Und dann wurde es mir nochmal bewusst. Wir gehen tagtäglich so mit uns selbst und unserem Berufsleben, unserem Business um. Wir setzen sehr oft alles auf eine Karte, ein Ziel, ein Thema, das unbedingt sein soll, und lassen alles andere außen vor, bzw. alles andere muss sich dem einen unterordnen.

Dabei gibt es keine "Gewinner" sondern nur Verlierer:

  • Ressourcen, die es unnötig kostet
  • Bedarfe der Beteiligten Personen, die nicht zum Ausdruck kommen können
  • Zeit, die man sich selbst und/oder seiner Familie raubt
  • Leben, dass man nicht lebt bzw. "vermeintlich" lebt

Ich bin richtig froh, aus diesem "Dunstkreis" raus zu sein. Es hat mich wirklich erschreckt, es mit Abstand und bewusstem Wahrnehmen nochmals zu sehen, wie schlimm wir mit uns selbst und anderen umgehen und vor allem, wie selbstverständlich wir das machen, weil "es halt so ist". Wie oft höre ich, dass es falsch ist und trotzdem geht jeder wieder in dieses Hamsterrad zurück...

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30.12.2020

Das Jahr ist zu Ende. Ein Jahr voller Herausforderungen, ständiger Anpassungen und immer wieder neuen Einschränkungen, die auch bei uns dazu führten, dass unser Plan vom Jahresanfang so ganz und gar nicht aufging. 

Mit Anfang der Krise und des ersten Lockdowns haben wir uns überlegt, wie wir dem Jahr weiter begegnen werden. Es war uns relativ schnell klar, dass wir uns auf längere Maßnahmen seitens der Politik einstellen dürfen. Da wir zu Beginn des Jahres auf einem Hauptbein standen und im Kleinen neue Projektideen starteten, war uns mit einem großen Auftragsrückgang klar, dass wir uns anders aufstellen müssen.

Dafür bin ich dieses Jahr wirklich dankbar, denn nachhaltiges und vor allem enkeltaugliches Unternehmertum muss auf stabilen Beinen stehen, egal was im Aussen passiert. Wir haben uns zurückgenommen und sind in uns gegangen, was und wie wir künftig weiter machen möchten.

Genau dafür haben wir uns in den vergangenen 9 Monaten Zeit genommen. Wir haben an uns und unseren künftigen Angeboten gearbeitet. Wir haben uns nicht ablenken oder beirren lassen, sind in unseren Stärken und Talenten gewachsen, haben zig Potenziale entdeckt und sind jeden Tag aufs Neue gewachsen.  

Darauf bin ich richtig stolz: Wir sind über uns hinausgewachsen, haben mega neue Business-Säulen geschaffen,  auf die wir uns nun im kommenden Jahr konzentrieren können. 

Das neue Jahr

Ich freue mich auf das kommende Jahr. Es gibt uns die Möglichkeit die nächsten Schritte zu gehen, unsere Ideen auszuprobieren und zum Wachstum zu bringen. Dabei planen wir nicht nur rein auf Zahlen, Daten, Fakten. Aufgrund der Ereignisse in diesem Jahr, können wir auch nicht auf bisherige Erfolgswege zurückgreifen oder uns an bisherigen orientieren. Denn alles hat sich verändert. 

Deshalb nutze ich auch immer die Rauhnächte, die mich ab dem 24./25.12. begleiten. Sie dienen mir nicht nur zum guten Abschalten und Loslassen von den Dingen, die mir mittlerweile nicht mehr dienlich sind, sondern in der Zeit ist es viel leichter in das unbewusste einzutauchen und auch ein Gefühl für die kommende Zeit zu bekommen. Auch bei der Planung ist mir die Verbindung von Fühlen und Denken extrem wichtig. Denn die beste Planung kann nach hinten los gehen, wenn einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist. Und das Gespür für den richtigen Zeitpunkt schaffe ich nur durch das Fühlen. Das Eintauchen braucht Zeit, doch jede Sekunde davon ist es wert. 

Das kommende und auch die nächsten Jahre werden extrem spannend. Wir sind in einer riesigen Umbruchphase, die sich nicht nur auf alle unsere Lebensbereiche auswirkt, sondern auch unsere Art von Denken und Handeln enorm verändern wird. Welche Richtungen tatsächlich bestehen bleiben und sich verankern, wird sich mit der Zeit zeigen. 

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12.12.2020

Meine heutige Vorbereitung auf ein Webinar hat mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist im eigenen Flow zu sein. Als ich mit den Vorbereitungen anfing, hatte ich ein Grobkonzept im Kopf und dachte, es wird relativ leicht und schnell gehen, das Webinar fertig zu stellen. Doch kaum hatte ich angefangen, war die Luft aus meinen Gedanken raus und ging nichts vorwärts. So sehr ich mich auch gedanklich anstrengte, die Vorbereitung wurde immer zäher und mein Frustgefühl stieg an. 

Ich hatte mich nur in meine Gedanken verbissen, jedoch vergessen mich in das Thema einzufühlen und das hat mich Nerven und Zeit gekostet. Also habe ich mich zurückgelehnt, bin ich in das Thema eingetaucht, und fragte mich, was ich für das Webinar wirklich brauche. Und schon flossen die Informationen. Nach 10 Minuten hatte ich alle Inhalte zusammen und es dauerte nicht mehr lange, bis die Vorbereitungen komplett abgeschlossen waren.

Fühlen und Denken zusammen funktionieren einfach am besten ;-).



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02.12.2020

Die letzten Tage waren etwas intensiver. Der Phase des Vollmondes hat mich 3 Tage lang abends relativ lang wach gehalten, was kurze Nächte und Schlaflosigkeit mit sich brachte. Ganz normal um die Tage des Vollmondes, gleichzeitig laufe ich mit meinem eigenen Rhythmus um 180° versetzt zum universellen Zyklus und dann ist es auf der eigenen Energieskala schon spürbar, zumindest in diesen Tagen. 

Nichtsdestotrotz die Tage sind überstanden und jetzt profitiere ich von beiden Phasen, nämlich der Umsetzungskraft und gleichzeitig der verstärkten Kreativität. Dadurch entstehen nicht nur Ideen, sie nehmen auch direkt Form an. Trotzdem muss ich immer wieder aufpassen, denn meine Herausforderung seit jeher ist es, Themen und Aktionen in den richtigen Zeitraum zu setzen. Oft überfordert ich Menschen mit Ideen, weil es einfach (noch) nicht der richtige Zeitraum ist, wodurch ich dann wieder frustriert werde. Das Zyklische hilft mir hierbei, die Phasen richtiger einzuschätzen und gleichzeitig Ideen nicht unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie vermeintlich schlecht sind.

Gestern konnte ich bei zwei meiner Unternehmenskolleginnen (Malish) an einem ihrer Live-Interviews mit dabei sein und der Interviewgast (auch Unternehmer) hat ein gutes Statement gebracht "Leave your ego at the door". Er hat das auf das Business bezogen. Ich bin davon überzeugt, dass wir das Ego überhaupt zur Seite schieben sollten, denn es ist da, um uns selbst dabei zu unterstützen, den größten Nutzen erzielen. Dabei gibt es immer Gewinner und Verlierer. Aber muss das wirklich so sein? Ich will an eine Welt glauben, in der alle gleichermaßen wachsen können. Ich weiss, dass es geht und möglich ist - alleine durch unsere Arbeit mit den Potenzialen. Wir arbeiten mit unseren Überzeugungen und Angeboten daran, genau diese Welt sichtbar zu machen.

Das andere was spannend an dem Interview war, dass sie sich in diesem Jahr auch darauf konzentriert hatten, intern die Weichen zu stellen und sich mit neuen Angeboten auf nach der Pandemie vorzubereiten. Finanziell ein Disaster, dafür ein Jahr internen Wachstums und Entwicklung. Genauso war es auch bei uns. Es ist schön, wenn andere einfach auch so offen darüber sprechen. Bis März waren wir auch nur in Teilbereichen mit unseren Angeboten unterwegs. Jetzt, Ende des Jahres, haben wir nicht nur mehrere Säulen geschaffen sondern konnten die Angebotspaletten so aufbauen, dass sich nun jede Säule mit den anderen verknüpfen lässt. Wir haben, das kommt mir gerade, ganze Erlebniswelten geschaffen. Das spannende und natürlich auch herausfordernde wird es nun, diese auch nach draussen zu kommunizieren, ohne die Menschen dabei zu überfahren und überrumpeln.

Business ist eine Abenteuerreise

Und genau dazu passt der Gedanke, den ich heute morgen nach dem Aufwachen hatte: Es geht eigentlich um Abenteuerreisen. Ich erinnerte mich an die Trickfilme mit Helden und ihren Abenteuerreisen. Sie machten sich auf mit einer Mission auf, gewollt oder ungewollt, wussten nicht, was auf sie zukam und meisterten ihre Herausforderungen. Genauso ist es doch bei uns mit unseren Unternehmen. Als Unternehmerin habe ich einen Gedanken/Vision/Ziel und vor mir wartet eine unbekannte Welt, denn auch wenn ich meine Umgebung kenne, weiss ich nicht wer oder was mir mit diesem neuen Gedanken, etc begegnet. Es warten täglich Überraschungen, ob sie uns gewogen sind oder uns herausfordern. Wir sind auf Abenteuerreisen. Und jedes Abenteuer stoßt wiederum neue an, so dass wir im Grunde immer in Bewegung bleiben. 

Das passt wunderbar zu dem Zyklusgedanken. Auch hier kommen die Dinge nie zu einem Ende, sie bewegen sich weiter in unterschiedlichen Formen und Gegebenheiten, doch es ist eine stetige Weiterentwicklung. Spannende Gedanken, die ich für den Moment sacken lassen werde...



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Mein Unternehmerinnen Tagebuch

Heute starte ich mit der lang gehegten Idee, die sich schon mehrmals zeigte, und trotzdem immer der richtige Schliff für die Umsetzung noch fehlte. Ein Unternehmerinnen-Tagebuch, dass nicht trotzt von den Aufzählungen von Erfolgen. Der Grundgedanke war immer, dass es ein wahrhaftiger Austausch auf Augenhöhe, ein wahrer Einblick in das Unternehmerische sein sollte. Doch das genaue WAS hat mir lange Zeit gefehlt. Bis ich vergangenes Wochenende den zündenden Gedanken hatte das zyklische Arbeiten als Grundlage zu nehmen. So kann ich einerseits Einblicke darin geben, was das "Zyklische" bedeutet und warum es ein wahrhaftiger Gewinn für uns und unsere Unternehmen wäre. Gleichzeitig ist es mir jedoch auch wichtig über die damit verbundenen Gedanken, Ängsten, Freuden, Fortschritte, Zeiten des Abwartens, Emotionen und was sonst noch zum Unternehmeralltag gehört, zu sprechen. Denn das tun die wenigsten und wenn überhaupt, nur in sehr vertrauter Runde. Denn immer noch, und das finde ich so schade, sind wir eine Gesellschaft, in der Fehler oder Versagen etwas Schlechtes ist. So zermartert sich jeder einzeln seinen Kopf, fühlt sich allein gelassen oder viel schlimmer, als einzige Person, die solche Probleme hat. Dabei sitzen wir doch immer alle im gleichen Boot, mit ähnlichen Sorgen, Erfolgen und  Momenten, in denen wir nicht weiter wissen und die Momente wo wir uns unbesiegbar fühlen.

Gleichzeitig soll hiermit auch meine Studie zum zyklischen Arbeiten starten, welches Wirken das zyklische Arbeiten auf mich, meine Handlungen und Denkweisen sowie mein Umfeld und natürlich die wirtschaftlichen Ergebnisse hat.

Das Zyklische ist ein Arbeiten, bei dem tatsächlich der Mensch mit all seinen Bedarfen und Potenzialen im Fokus steht. Ein freies Arbeiten im Flow, verbunden mit den universellen Gesetzen der Transformation (mehr dazu siehe Buch IMAGO - Das universelle Gesetz der Transformation). Im Denken und Handeln ist es ein Paradigmenwechsel nach dem anderen und so wirkt es immer mal wieder unlogisch, unverständlich chaotisch, es geht um Abwarten, wenn man normalerweise gewohnt ist zu Handeln und gleichzeitig kann ich aus meiner bisherigen Erfahrung sagen, dass es die kreativste, fortschrittlichste, stressfreieste und emotional zufriedenste Zeit war, die ich bisher erfahren durfte. Keine innere Zerrissenheit (ausser ich bin wieder in alte Fahrwasser gerutscht). Immer ein Ausgleich und Zeit für alle meine Lebensbereiche, die ich früher nie hatte. 

Die wichtigste Erkenntnis der letzten 12 Monate war, dass ein entweder/oder nur "krank" macht. Es zieht uns immer in eine Einseitigkeit, in der keine Zufriedenheit oder zumindest nur für einen kurzen Moment möglich ist. Im Zyklischen "sowohl als auch" hat immer alles seinen Platz und seine Berechtigung. Eine Erkenntnis, die mir dahingehend künftig viele weitere graue Haare ersparen wird. ;-). 

Ich selbst stehe immer noch am Anfang, obwohl ich schon viel gelernt und entdeckt habe. Wenn es jetzt schon solch große Einwirkungen auf meine Zufriedenheit hat, kann ich nur gespannt sein, was noch kommt, wenn ich noch weiter in das zyklische Wissen eintauche.

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