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Mein Unternehmerinnen Tagebuch

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Heute starte ich mit der lang gehegten Idee, die sich schon mehrmals zeigte, und trotzdem immer der richtige Schliff für die Umsetzung noch fehlte. Ein Unternehmerinnen-Tagebuch, dass nicht trotzt von den Aufzählungen von Erfolgen. Der Grundgedanke war immer, dass es ein wahrhaftiger Austausch auf Augenhöhe, ein wahrer Einblick in das Unternehmerische sein sollte. Doch das genaue WAS hat mir lange Zeit gefehlt. Bis ich vergangenes Wochenende den zündenden Gedanken hatte das zyklische Arbeiten als Grundlage zu nehmen. So kann ich einerseits Einblicke darin geben, was das "Zyklische" bedeutet und warum es ein wahrhaftiger Gewinn für uns und unsere Unternehmen wäre. Gleichzeitig ist es mir jedoch auch wichtig über die damit verbundenen Gedanken, Ängsten, Freuden, Fortschritte, Zeiten des Abwartens, Emotionen und was sonst noch zum Unternehmeralltag gehört, zu sprechen. Denn das tun die wenigsten und wenn überhaupt, nur in sehr vertrauter Runde. Denn immer noch, und das finde ich so schade, sind wir eine Gesellschaft, in der Fehler oder Versagen etwas Schlechtes ist. So zermartert sich jeder einzeln seinen Kopf, fühlt sich allein gelassen oder viel schlimmer, als einzige Person, die solche Probleme hat. Dabei sitzen wir doch immer alle im gleichen Boot, mit ähnlichen Sorgen, Erfolgen und  Momenten, in denen wir nicht weiter wissen und die Momente wo wir uns unbesiegbar fühlen.

Gleichzeitig soll hiermit auch meine Studie zum zyklischen Arbeiten starten, welches Wirken das zyklische Arbeiten auf mich, meine Handlungen und Denkweisen sowie mein Umfeld und natürlich die wirtschaftlichen Ergebnisse hat.

Das Zyklische ist ein Arbeiten, bei dem tatsächlich der Mensch mit all seinen Bedarfen und Potenzialen im Fokus steht. Ein freies Arbeiten im Flow, verbunden mit den universellen Gesetzen der Transformation (mehr dazu siehe Buch IMAGO - Das universelle Gesetz der Transformation). Im Denken und Handeln ist es ein Paradigmenwechsel nach dem anderen und so wirkt es immer mal wieder unlogisch, unverständlich chaotisch, es geht um Abwarten, wenn man normalerweise gewohnt ist zu Handeln und gleichzeitig kann ich aus meiner bisherigen Erfahrung sagen, dass es die kreativste, fortschrittlichste, stressfreieste und emotional zufriedenste Zeit war, die ich bisher erfahren durfte. Keine innere Zerrissenheit (ausser ich bin wieder in alte Fahrwasser gerutscht). Immer ein Ausgleich und Zeit für alle meine Lebensbereiche, die ich früher nie hatte. 

Die wichtigste Erkenntnis der letzten 12 Monate war, dass ein entweder/oder nur "krank" macht. Es zieht uns immer in eine Einseitigkeit, in der keine Zufriedenheit oder zumindest nur für einen kurzen Moment möglich ist. Im Zyklischen "sowohl als auch" hat immer alles seinen Platz und seine Berechtigung. Eine Erkenntnis, die mir dahingehend künftig viele weitere graue Haare ersparen wird. ;-). 

Ich selbst stehe immer noch am Anfang, obwohl ich schon viel gelernt und entdeckt habe. Wenn es jetzt schon solch große Einwirkungen auf meine Zufriedenheit hat, kann ich nur gespannt sein, was noch kommt, wenn ich noch weiter in das zyklische Wissen eintauche.

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